Wann ist ein Faltpavillon wasserdicht?

Bei gewerblicher Nutzung unentbehrlich und für Profis ganz selbstverständlich ist ein funktionierender Regenschutz im Pavillon.

Erfahre hier was dafür notwendig ist und warum du bei der Wahl deiner Zeltplanen die Beschreibung besser genau liest.

So wird dein Faltpavillon wasserdicht.

Bist du auf der Suche nach einem wasserdichten Faltpavillon?

Dann solltest du einige Hinweise unbedingt beachten:
Wasser möchtest du nicht im Zelt haben, das ist doch logisch!

Damit ein Faltpavillon wasserdicht wird müssen die Materialien ganz bestimmte Eigenschaften erfüllen.
Das Eindringen von Regenwasser (oder im Winter Schmelzwasser) soll verhindert werden.

WASSERDICHT

Du solltest genau hinschauen was dir angeboten wird.
Das Merkmal „Wasserdicht“ ist sehr beliebt in der Produktdarstellung.
Lies auf jeden Fall immer das „Kleingedruckte“ oder verlange besser eine klare Aussage.

mehr über wasserdicht

WASSERABWEISEND

Wasserabweisend wird gern mit Wasserdicht verwechselt.
Anders formuliert: Hier lauert der Fehlerteufel auf dich.
Derartige Planen sind Billigware und halten den Regen nur ein paar Minuten.

mehr über wasserabweisend

WASSERSÄULE

Die Wassersäule ist eine Orientierungshilfe für dich.
Angaben darüber findest du meist bei Campingzelten, jedoch selten für Werbezelte.
Dementsprechend technisch sind diese Informationen.

mehr über Wassersäule

Wie erkennst du ob ein Faltpavillon wasserdicht ist?

Aufgepasst bei der Suche im Internet.

Bist du auf der Suche nach einem professionellen Faltpavillon?
Angenommen du hast „Faltpavillon + wasserdicht“ als Suchbegriffe verwendet.
Vielleicht auch noch das Suchwort „billig“?

Deine Suchergebnisse mit „wasserdicht“ genau prüfen.

Auch wenn du viele Zelte angezeigt bekommst ist eine genauere Prüfung der Produkte angezeigt.
Beim genaueren Betrachten der Produkt-Details (wenn sie denn überhaupt genannt werden) liest du oft Hinweise
auf eine Wassersäule oder es steht da wasserabweisend. Das ist nicht wasserdicht.

Swiss Display verkauft ausschließlich wasserdichte Zeltplanen.

Klar ist das jeder Hersteller mit Versprechungen jonglieren und dich vom eigenen Produkt überzeugen möchte.
Dabei spielt die Eigenschaft “ wasserdicht “ eine sehr große Rolle für dein Zelt.
Sie ist schon sehr wichtig für eine Kaufentscheidung und du solltest das nicht vergessen zu prüfen.

Dementsprechend erläutern wir hier welche Produktionsmethoden notwendig sind um Wasserdichtigkeit mit Geweben zu erreichen.

Was sagt die DIN-Norm über wasserdicht?

Grundsätzlich bestehen in Deutschland für Außenzelte DIN-Normen, die auch eingehalten werden müssen.
Diese Norm beträgt bei dem Außenzelt 1500 mm.
Das heißt: Ein Zelt kann im Grunde bis zu 1,50 Meter tief im Wasser stehen, bevor die Nässe in das Innere durchdringt.
Bei den Zeltböden ist die DIN Norm höher. Diese liegt bei 2000 mm.

Wassersäule ist eine Orientierungshilfe.

Mit der Wassersäule wird anhand der erreichten Höhe die Dichte gemessen.
Unter Wasserdichtigkeit versteht man jene Eigenschaften von Materialien, von Bauteilen, komplexeren Geräten oder der Kleidung, die das Eindringen von Wasser ausreichend verhindert.

Nach der europäischen Norm EN 343:2003 („Schutzkleidung gegen Regen“) ist ein Produkt mit einer Wassersäule ab 800 mm „wasserdicht (Klasse 2)“ und ab 1300 mm „wasserdicht (Klasse 3)“.

Die Eidgenössische Materialprüfanstalt (EMPA) in St. Gallen in der Schweiz geht davon aus, dass ein Funktionsmaterial ab einer Wassersäule von 4.000 mm wasserdicht ist. Beim Sitzen auf feuchtem Untergrund wird ein Druck aufgebaut, der ca. 2.000 mm Wassersäule entspricht. Beim Knien in der Hocke drücken schon ca. 4800 mm Wassersäule auf die Bekleidung. Materialien wie Gore-Tex, Texapore O2 oder Sympatex haben eine Wassersäule von 10.000 mm bis zu 30.000 mm.

Wasserabweisend reicht nicht aus für ein Zelt.

Es gibt Anbieter die mit „wasserdicht“ Produkte bewerben, die jedoch nur die Eigenschaft „wasserabweisend“ erfüllen.

Deswegen (und mit vielen anderen Details) gibt es Faltpavillons 3×3 mit Preisunterschieden von 100 Euro bis 800 Euro.

Wasserabweisend sind z.B. normale Sonnenschirme.

Sie heißen ja auch Sonnenschirm und nicht Regenschirm.
Jeder hat schon einmal unter einem Sonnenschirm Schutz vor Regen erhalten.
Der Sonnenschirm bietet aber nur Schutz für wenige Minuten bis das Material durchgeweicht ist.

Auch die Nähte müssen dicht halten.

Selbst wenn ein Material gute Werte bei der Wassersäule erreicht ist das leider noch keine Garantie.

Neuralgische Schwachpunkte sind die Nähte.
Ein Zelt wird immer aus einzelnen Segmenten zusammengenäht. Die Verarbeitung der Nähte spielt dabei eine wichtige Rolle.

Da kommen unterschiedliche Lösungen zum Tragen zum Thema wasserdicht:
Versiegelung von unten oder überlappende Doppellagen.
Das sind Produktions-Methoden mit Mehraufwand, der bezahlt werden will.

Fazit: Faltpavillon Wasserdicht ist wichtig. Wasserabweisend reicht nicht aus für deinen Faltpavillon. Du solltest aufmerksam die Eigenschaft „Wasserdicht“ prüfen vor dem Kauf. DIN-Norm Wassersäule allein reicht nicht aus. Wasserdichte Zeltplanen benötigen noch sorgfältig abgedichtete Nähte.

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